Wie scharf kann man überhaupt essen?
Um die Schärfe von Chilis zu bestimmen, eignet sich die Einteilung in Scoville-Einheiten. Eine andere Skala geht von 1 bis 10, wobei Habaneros die Höchstwerte erreichen. Extrem scharfe Sorten haben es sogar ins Guinnessbuch der Rekorde geschafft. Solche Chilis lassen die Herzen der Chili-Heads höher schlagen.

Schärfegrade zum Vergleich:

  • Die bekannte Sorte Jalapeño liegt bei 2500 bis 8000 Scoville-Einheiten. Viele Menschen empfinden diese – meist im grünen Reifestadium angebotenen – Chilis auf der Pizza, im Chili con Carne oder in der Salsa-Sauce schon als unangenehm scharf.
  • Viele Habanero-Züchtungen kommen auf 100.000 bis 300.000 Scoville-Einheiten. Auf einer anderen Skala, die von 1 bis maximal 10 geht, erreichen sie die Höchstpunktzahl. Solche Schärfegrade können wir beim Essen gerade noch unterscheiden.
  • Reines Capsaicin hat 15 bis 16 Millionen Scoville-Einheiten. Die chemisch hergestellten Kristalle werden für die Produktion von scharfen Lebensmitteln aber nicht eingesetzt.